Nachteulen Buchclub
Willkommen im humorvollsten Buchclub des Internets, oder zumindest von TikTok. Wir sind zwei Freunde mit viel Meinung, chronisch zu wenig Schlaf und einem Stapel Bücher, der uns langsam aber sicher über den Kopf wächst.
In unserem Bücherpodcast "Nachteulen Buchclub" quatschen wir über Romance, Fantasy, BookTok-Hypes und alles dazwischen, immer ehrlich, laut, manchmal verplant, aber immer mit Herz. Hier wird gelacht, von unseren liebsten Bookboyfriends geschwärmt und leidenschaftlich über aktuelle buchige Themen diskutiert.
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Nachteulen Buchclub
#032 - Unser emotionaler Messeguide für eure nächste Buchmesse
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Die nächste Buchmesse steht vor der Tür und wir sprechen darüber, was eine Buchmesse eigentlich wirklich ausmacht. Nicht als klassischer Guide mit Tipps und To-do-Listen, sondern aus einer sehr persönlichen Perspektive: Welche Gefühle begleiten uns auf einer Messe? Warum können Buchmessen manchmal überwältigend sein und gleichzeitig unvergesslich? Wie war das nochmal mit dem Bücherkonsum?
Mit Blick auf die bevorstehende Leipziger Buchmesse teilen wir unsere Erfahrungen, auch von der Frankfurter Buchmesse, sprechen über schöne Begegnungen, kleine Messe-Momente und darüber, warum es völlig okay ist, eine Buchmesse auf die eigene Art zu erleben. Diese Folge ist deshalb vor allem eins: ein kleiner Pep Talk für alle, die sich auf ihre nächste Buchmesse vorbereiten, egal ob zum ersten Mal oder schon zum zehnten Mal.
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Deine Ann-Kathrin und Lissy
Hi, ich bin Lissi und ich bin Anne-Katrin und willkommen im Nachteulen Buchclub. Das ist ein Buchpodcast, entstanden auf TikTok und jetzt auf euren Ohren. Hello! Hi! Und herzlich willkommen zu unserer neuen Folge. Heute wollen wir im Prinzip über das sprechen, worauf sich nächste Woche alle freuen. Denn wir wollen über Messen sprechen und über die Leipziger Buchmesse, ein bisschen über Frankfurt, aber generell auch über kleine Messen und vor allem darüber, dass manchmal die Erwartungen nicht unbedingt damit übereinstimmen, was dann wirklich Tatsache ist. Also wir wollen euch jetzt keinen typischen Messeguide, was müsst ihr mitnehmen, Wasser trinken, lalala, das kennt ihr alle schon. Sondern wir wollen ein bisschen mehr auf die emotionale Schiene gehen. Und direkt zum Start hat Lissy einen ganz, ganz entscheidenden Tipp für euch.
SPEAKER_00Festhalten, mitschreiben. Geht nicht auf Messen, wenn ihr nicht mit Menschenmassen klarkommt und introvertiert seid. Tadam!
SPEAKER_01So, und was ist der typische Bookie? Introvertiert. Das ist jetzt ein Problem, könnte man meinen, ne?
SPEAKER_00Ja, ist schwierig, aber ganz ehrlich, Leute, habt ihr euch mal, gerade jetzt Leipzig, ne, was nächste Woche kommt, habt ihr euch da allein jetzt 2025 mal die Menschenmassen angeguckt, die da durchgegangen sind? Habt ihr euch in Frankfurt mal angeguckt, was sich für Menschenmassen sich da durch die Hallen bewegen. Das ist gerade bei den größeren Messen Standard. Und wenn du dann nicht mit Menschen klarkommst oder mit Menschenmassen nicht klarkommst, das wird nicht besser.
SPEAKER_01Nee, das stimmt. Und ich war letztes Jahr nicht auf einer Messe, weil es sich terminlich nicht ergeben hat. Aber die Bilder waren schon echt krass. Und in Leipzig muss man ja auch sagen, also Frankfurt hat ja noch einen Pressetag. Das heißt, am Donnerstag kannst du als Normalstäblicher da nicht hin. Wenn du aber als Blogger zum Beispiel, selbst bei den kleinen Bloggern akkreditiert wurdest, hast du da ein bisschen mehr Luft. Aber wenn du da irgendwie Freitag oder Samstag gehst, dann wirst du halt überrannt. So, und Leipzig jetzt kommende Woche, die haben keinen solchen Pressetag. Das heißt, selbst als akkreditierter Blogger ist am Donnerstag theoretisch auch, ich sage es jetzt mal ganz platt, das Fußvolk schon mit am Start. Wobei man natürlich fairerweise sagen muss, es ist unter der Woche. Aber wenn man das lange genug weiß, nimmt man sich dafür vielleicht auch frei, um genau eben den Samstag zu umgehen.
SPEAKER_00Ja, machen jetzt.
SPEAKER_01Nichtsdestotrotz, genau, nichtsdestotrotz hat man ja an den Bildern letztes Jahr echt gesehen, es war selbst Donnerstag schon voll. Freitag nochmal voller und Samstag hast du dir echt auf den Füßen gestanden, hatte ich das Gefühl.
SPEAKER_00Ja, das ist schrecklich. Also dazu kann ich direkt meine Story droppen. Weil ich war zuletzt vor zwei Jahren jetzt bei der Frankfurter Buchmeister zuletzt. Ist direkt die größte, aber ich meine, mein Gott, das ist für mich ein Spiel. Und ich war da mit meiner Schwester und ich habe mich im Nachhinein auch mit jemandem unterhalten, der auch da war. Das war noch zu einem Zeitpunkt, wo die noch keine digitalen Warteschlangen für die Stände eingeführt haben. Das heißt, gerade Lüx, Drömer, Knauer, Bücherbüchse saßen alle auf einem Fleck. Ja, alle auf einem Fleck. Die Schlangen, um sich für den Messestand anzustellen, du konntest locker drei, vier Stunden dir einfach nur die Beine in den Bauch stehen. Und dann haben sich die Schlangen natürlich auch durch die Hallen gezogen, sind rausgegangen, dann wieder rein. Es gab Leute, die wollten rausgehen. Aus der Halle raus. Und die sind dann in so eine Schlaufe gekommen, wo die Leute die einfach nicht durch rauslassen wollten, weil es hätte ja sein können, dass sie dann ihren Platz in der Schlange einnehmen. Und dann gab es Leute, die auch wirklich kurz vor einer Panikattacke standen und keine Luft bekommen haben, weil sie das Gefühl hatten, sie werden hier nicht aus dieser Halle rausgelassen. Und dann kam zum Glück irgendwie ein Security-Guard und hat die Schlange aufgebrochen und gesagt, okay, wir machen jetzt hier einen händischen Cut, ne? Die Leute müssen durchkommen. Aber das ist nicht ohne. Und auch als ich dann da war, ich war dann mit meiner Schwester da, das war wirklich ein Ellbogendrängel. Du bist auf Stände gar nicht drauf gekommen. Wir hatten irgendwie so eine Verschnaufspause auf dem, ich glaube, Cornelsenstand war das, glaube ich, wo ein bisschen weniger los war. Aber ansonsten, das ist wirklich ein Getränk. Und selbst auf den Gängen, wo vermeintlich nicht so viel los ist von, ich sag mal, Wald- und Wiesenverlägen, die du noch nie gehört hast, selbst da ist es proppe voll. Und wenn du da nicht mit Menschenmaßen klarkommst, dann gnade dir Gott, ehrlich.
SPEAKER_01Also nicht, dass ihr uns jetzt hier falsch versteht. Wir wollen hier keinen Anti-Messeguide machen oder so, ne? Ich werde tendenziell auch, zumindest ist es so geplant, nächste Woche alle vier Tage da sein. Aber man sollte sich einfach darüber im Klaren sein, dass es nicht so ein entspanntes, ich schlender mal durch eine Messe und gucke mir mal ein paar Bücher an, sondern dass es echt mit viel Stehend, viel Gedränge und viel Langeweile durchaus auch verbunden ist. Weil du stehst, wenn du irgendwelche Signierungen haben möchtest oder auch jetzt selbst mit den digitalen Warteschlangen, du stehst bei Löx, Bücherbüchse und Co., stehst du an. Und das nicht nur zehn Minuten. Und wenn du vielleicht jemanden dabei hast, klar, die meisten gehen ja nicht alleine, dann kannst du dich unterhalten. Aber sind wir mal ganz ehrlich, wenn du so einen ganzen Tag mit der gleichen Person zusammen bist, also gut, Lissy, uns beiden jetzt nicht, aber den meisten geht irgendwann der Gesprächsstoff aus, so, ne? Also es ist schon zäh an der einen oder anderen Stelle, wenn du wirklich länger irgendwo anstehen willst oder irgendwas Spezielles haben möchtest auch.
SPEAKER_00Ja, und ich meine, es sind super, super viele Leute wie du und ich. Wir sind alle da, ne? Und wir lieben alle Bücher. Und man stellt sich das ja auch häufig so ein bisschen romantisch vor, im Sinne von, oh mein Gott, dann kann man ja auch ganz viele Leute treffen, die dasselbe mögen. Ja, kann man, aber das. Kann man? Ja, kann man. Aber das ist eben der zweite Teil von dem Satz, den ich eben gesagt habe, dass du nicht introvertiert sein kannst. Weil ja, wir sind ja alle irgendwie introvertiert, aber ich sag mal, ich muss auf dich zugehen können, um dir Hallo zu sagen und irgendwie ein Gespräch mit dir anfangen. Weil, ganz ehrlich, wenn ich dich nicht kenne und ich einfach über so eine Buchmesse laufe und wir haben ja da Bücher allen Genres, ne? Ja, ja, ja. Ich weiß nicht, was für ein Buchgenre du magst. Ich könnte mich natürlich komplett blamieren, indem ich dich frage, hallo, ich lese gerade das und das Buch. Liest du ungefähr dasselbe? Allein, das ist doch irgendwie ein Satz, wo man sich, wo man auch ganz oft das Thema hat, okay, nee, das traue ich mich jetzt nicht irgendwie, ne?
SPEAKER_01Ja, ich sag mal, wenn wir jetzt zusammen bei Luxern stehen, ist es relativ offensichtlich, dass wir ungefähr einen ähnlichen Geschmack haben, wobei Lux ja auch mit Fantasy und Romance durchaus zweierlei Dinge hat, die nicht jeder auch beides liest. Aber da ist die Chance, dass wir einen ähnlichen Geschmack haben oder wenn wir zusammen bei Black Edition stehen oder sowas in dieser Richtung, auch dann ist die Chance groß, dass wir das Gleiche lesen. Aber den, und das ist genau der Punkt, den Mut zu haben, den Vor oder hinter dir in der Schlange einfach anzuquatschen, weil ihr wartet da zusammen, den musst du haben. Ich hab den, ich habe da auch schon sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht. Beim letzten Mal auf der Frankfurter Buchmesse. Und ich habe in Frankfurt tatsächlich auch, als ich das letzte Mal da war, hatte ich im Vorfeld so einen Schwungarmbänder gebastelt und habe die dann mitgenommen, hier diese Taylor Swift-Armbänder, die ja auch, das war ja auch in der Buchbubble auch total so ein Ding. Und hab dann auch ein paar verteilt. Aber ich bin auch ganz ehrlich, ich habe auch ganz viele wieder mitgenommen, weil sich manches einfach auch wirklich nicht ergeben hat. Und das liegt jetzt nicht daran, dass ich introvertiert bin. Also bin ich ja wirklich nicht, aber manches passt dann auch einfach nicht so. Und ich habe mich halt zum Beispiel nicht bei Lux angestellt, weil das war mir zu dumm. Letztendlich, um die gleichen Bücher zu kaufen, die ich im Laden ja auch bekomme. Also gerade Lux hat in der Regel nicht unbedingt irgendwelche Special Editions. Sie haben manchmal eine Messeauflage von irgendeinem Buch. Das war, glaube ich, zu dem Zeitpunkt aber irgendwie Dunbridge Academy oder so. Das hat mich gar nicht gejuckt. Die hatte ich eh schon ohne Farbschnitt hier. Das Einzige, was mich damals bei Luxe interessiert hat, war die Valerie und Adam Story von Westwell. Und die habe ich dann über genau den Kontakt, der nämlich das Armband bekommen hat, die hat mir einen mitgebracht. Und das hat dann geholfen irgendwie, weil ich vorher mit jemand gesprochen habe. Aber das wäre jetzt auch so ein, so wunderschön dieser Luxstand ist. Weil das ist ja in der Regel wirklich.
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_01Wäre der Luxstand für mich ein Stand, wo ich sage, geht nicht drauf. Lohnt sich nicht. Geht drumherum, guckt ihn euch an und lasst euch, fotografiert euch da, weil er ist wirklich wunderschön. Aber es lohnt sich meiner Meinung nach nicht, sich da drei Stunden in die Schlange zu stellen und ihn aktiv zu besuchen.
SPEAKER_00Ja, zumal, wenn man überhaupt in die Schlange kommt. Also was ich jetzt so jetzt mitbekommen hatte, war, dass man irgendwie digitale Tickets ziehen muss. Ähnlich wie bei Signierstunden etc. auch. Und dann hat man im Vorhinein schon irgendwie einen Slot, den man irgendwie zugeteilt bekommt und dann wird man spontan aufgerufen, je nach Standkapazität und so. Aber Leute, wir müssen uns da keine Illusionen machen, ne? Diese Tickets sind innerhalb von Minuten, wenn nicht sogar Sekunden weg. Ist so. Ja, ja, ja. Ist so. Ja. Aber auch was du gesagt hast mit den Armbändern, ne? Also ich war ja dann, als ich dann da hingegangen bin, ich habe mir extra keinen Plan gemacht. Das Einzige, was ich wollte, ich wollte auf dieses Book Talk treffen, weil ich da mein großes einmonatiges, ich bin auf Book Talk-Thema hatte. Und da habe ich gedacht, oh ja, dann gehst du da einfach mal hin mit meinen schönen 200 Followern zu dem Zeitpunkt. Und hab mich natürlich komplett wie ein Imposter-Syndrom gefühlt. Also wirklich, das war. Ich bin da hingekommen, so, hi. War auch lustigerweise die Einzige, die ein Stativ hatte, ne? Und dann habe ich da einfach zu den allen mitten zugekommen. Die bestimmt 200 Follower hatten Stativ und alle anderen nicht. Das war großartig. Aber weißt du, das hat auch direkt so, so ein, es war für mich ein Icebreaker. Weißt du? Und also ich habe auch dieses, äh, ich habe das auch voll oft genutzt und so, ha, ich bin hier, ich fühle mich voll irgendwie wie so ein Imposter, weil ich habe nur 200 und ich weiß, ich habe voll viel mehr und so, aber ich habe gedacht, ich komm einfach mal. Aber auch das musst du können. Ja, den Mut musst du erstmal haben. Ja, vor allem, weil in der Regel auf diesen Treffen, also das Book Talk-Treffen war noch relativ klein. Auch weil viele irgendwie nicht wussten, okay, wie, was, wo. Und ganz ehrlich, selbst da gab es Grüppchen, weil die Leute sich natürlich untereinander schon irgendwie kennen. Jeder kommt irgendwie mit einer Freundin oder so. Und du musst da einfach den Mum haben, dich einfach zu Leuten hinzuzustellen und sagen, Hi, was geht?
SPEAKER_01So weißt du, es ist einfach stumpf dazuzustellen und zu sagen, und auch zu fragen, hey, kann ich mich dazu stellen? Ich bin heute alleine hier oder wir sind nur zu zweit, wollen wir uns zusammenstellen. Wie heißt ihr? Wer bist du? Was machst du? Genau. Und aber den Step musst du gehen. Absolut. Du darfst nicht erwarten, dass das andersrum funktioniert. Also dass du da einfach beistehst, nichts sagst und dass die dich ansprechen. Das tun sie nicht. Und warum auch? Weißt du, wenn die schon eine Gruppe sind, die würden dich nicht ausschließen. Niemand würde einen anderen ausschließen, wenn du sagst, darf ich mich dazustellen? Aber warum sollten sie fragen, möchtest du dazukommen? Also das gibt es sicherlich in Situationen mal, gar keine Frage. Aber es ist, du musst den ersten Schritt eigentlich machen.
SPEAKER_00Ja. Und gerade, also Booktop-Treffen, das war vor zwei Jahren noch relativ klein. Ich wette, das sieht mittlerweile auch ein Ticken anders aus. Aber als dann das Bookstogram-Treffen war, irgendwie ein, zwei Stunden später oder so, das war ja so überlaufen. Das war wirklich Grüppchen und Grüppchen, das war mega voll. Das war übertlich. Ich habe nicht gedacht, dass Bookstagram-Treffen größer ist als Bookstalk-Mache. Doch, das war riesig. Und da sind auch Leute rumgerannt, eben mit diesen Taylor-Swift-Armbändern, wie du die eben genannt hast, deswegen mich drauf gekommen. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, so süß das auch war, aber es war so ein bisschen cringe, weißt du, weil die Leute so rumgelaufen und haben dir einfach so, ohne dass du mit denen gesprochen hast, irgendein Armband in die Hand gedrückt, wo irgendwo so ein Instagram-Handle drauf war, haben die noch nicht mal in die Augen gesehen und sind weitergegangen. Ja, okay, das habe ich ja nicht gemacht.
SPEAKER_01Also auf den Dingern stand, die, die ich gemacht habe, stand kein Handle drauf, sondern ich habe einfach nur FBM24, glaube ich, da drauf gemacht. Einfach so, wenn ich mir, als Gedanke, wenn ich mich mit jemandem gut verstanden habe, dann schenke ich ihm eins. Ja, das war so eigentlich so. Das ist süß, ja, ja. Genau, das war so das. Aber ich wollte damit nicht irgendwie meinen TikTok oder Instagram-Handle irgendwie verbreiten. Das finde ich dann ein bisschen schwierig tatsächlich an der Stelle auch.
SPEAKER_00Ja, also ich fand das halt schwierig in dem Kontext, wie es passiert ist. Weißt du, weil in dem Moment, wo du auf so ein Bookstagram-Treffen oder auf ein Book Talk-Treffen gehst und dann dein Handle rausgibst und sagst, hey, ich heiße so und so, lass uns doch gerne connecten, voll fine, ne? Gerade weil du ohnehin, ich sag mal, in so einer Bubble bist, wo irgendwie dann doch jeder es irgendwie schaffen will. Und sind wir mal ganz ehrlich, ich will es ja auch irgendwie schaffen, ich will ja auch mehr Follower haben, ich will ja auch die kostenlosen Zeichen Bücher haben, ne? Wer will das nicht? Aber da musst du halt schon irgendwie mit den Leuten reden und du ihnen in die Augen sehen können, ne? Auf jeden Fall.
SPEAKER_01Bist du denn, also ich war ja auf diesen Book Talk-Treffen nicht und auch Bookstagram nicht. Bist du denn oder hast du irgendwelche, ich sag mal, in Anführungsstrichen Großen gesehen? Ich sag mal, weiß ich nicht, Nathalie, Jess, Tabea, whatever.
SPEAKER_00Ja, ja, ich habe die alle gesehen. Ich stand auch zum Teil mit denen in der Gruppe. Auch zwischen Zeilen und Gefühlen hast sie, glaube ich, auf Instagram, die mit den roten Haaren mit dem Pony ultraschöne Videos und Fotos und so macht. Hat auch öfters Lux-Bücher, glaube ich. Mit ihr habe ich mich ultralang unterhalten. Hier Julia Holz, die jetzt ihr Debüt rausbringt. Die standen zwei Personen neben mir und so die Größenort, die standen alle miteinander und also ich bin ehrlich, ne? Imposter-Syndrom hoch 10. Das Herz hat mir geschlagen bis zum Sonst so, aber ich bin einfach hin und habe gesagt, so, hi, kann ich mich mal zu euch stellen? Kann ich ein Foto mit euch machen oder so? Und ja, also ja, hat voll funktioniert. Oder auch später war ich dann in so eine Art Gruppe, die mich einfach so mitgeschleift haben. So, ne, die eine macht, glaube ich, mittlerweile politischen Content, glaube ich. Aber das war so die Gruppe rund um Rabia. Also Rabias Corner, irgendwie, Reading Corner oder so, die auch beispielsweise sehr gut mit Pano und so befreundet ist. Also Pano habe ich jetzt nicht gesehen. Aber Dawina habe ich auch direkt neben mir stehen gehabt. Ich hatte irgendwie ein Schleifchenpulli oder sowas an, habe ich auch noch gesagt, dass ich das richtig schön finde. Also die kannten sich auch alle untereinander und es war schon anders, wenn du die einfach so ansprichst und mit denen ins Gespräch kommt. Ich habe auch mit Sarah und mit Josie beispielsweise auch irgendwie ein Bild gemacht und so. Also ich war Fangirl Nummer eins von allen, wenn ich ehrlich bin. Ich war so, oh mein Gott, lass uns doch mal ein Foto machen. Also ich fand das, ich hatte the time of my life, ich hatte mega Spaß dran. Du hast aber schon gemerkt, dass gerade die größeren Termine hatten. Also Josie war beispielsweise auf den Sprung, Sarah war auf den Sprung. Die haben sich mega gefreut, so zu sehen, aber du merkst halt schon, dass gerade für die großen. Es ist halt auch ein Job. Ja, das ist eben das Thema.
SPEAKER_01Also gerade die und wir nehmen mal nochmal Josie, die ist ja halt dann nicht nur als Bloggerin da, sondern auch als Autorin. Aber auch die Großen, die nur in Anführungsstrichen als Bloggerin da sind, die als Vollzeit-Content-Creator da sind, sei es Nathalie oder jetzt auch die beiden großen Jazz, also ne, können wir ja beide unter auch da drunter fassen. Ja, die sind da, aber das ist auch diese Book Talk-Treffen. Wir nehmen jetzt mal Book Talk, wir meinen natürlich Bookstarrum genauso. Das ist ein Terminpunkt auf ihrer Tages-To-Do. Und das sehen wir ja in ihren Storys auch. Die sind den ganzen Tag beschäftigt und die wirklich mal an einem Punkt zu erwischen, dass man die ansprechen kann und die Zeit haben, ist, glaube ich, gering. Und so stressig das auch ist, ich beneide sie. Ich möchte das auch. Also ich sage euch jetzt ganz ehrlich, Falltime Content Creation für Bücher, hear me, ich will das. Also ich wäre am Start. Okay, ich noch nicht ganz so, wenn ich ehrlich bin. Ich habe gedacht, ich will das nicht, dass ich das schon erinnert habe. Also mit unserem Podcast und mit so allem hätte ich Bock drauf. Hätte ich maximal Bock drauf. Und wenn genug Geld aber rumspringt.
SPEAKER_00Das ist eben genau das Thema. Also, ich kann mir das auch vorstellen in einem größeren Universum, wo du dann verschiedene Sachen miteinander bündelst. Also Podcast plus bloggende, plus hier und da was, plus da irgendwelche Sachen und sowas, aber es ist schon. Ich würde das beispielsweise auch später irgendwie verknüpfen wollen mit einer erfolgreichen Autorinnen-Karriere. Ja, ja, ja, same, same. Genau, aber dass du halt verschiedene Sachen bist.
SPEAKER_01Ich glaube, dass das eine auf das andere bedingt. Ich glaube, wenn du lange bloggst, dann bist du irgendwann so weit und willst selber was schreiben. Habe ich so ein bisschen das Gefühl. Ich glaube auch. Ich habe ja jetzt mal, also du bist ja eh schon länger auch damit zu Gange, was zu schreiben. Ich habe zumindest langsam Ideen. Sagen wir es mal so. Oder manchmal habe ich so dieses, ja, tue ich deins ja auch. Manchmal habe ich zumindest so dieses, ja, okay, das hättest du jetzt auch hingekriegt. Und das meine ich überhaupt gar nicht abwertend. Also, weißt du, wie ich das meine? Sondern so, dass man sich so manchmal denkt, ja, könnte ich mir auch vorstellen, hätte ich mir auch ausdenken können. Wie gesagt, wir hatten ja schon mal das Thema, dass meine Girls-Gruppe eh der Meinung ist, ich sollte aus unserem Leben Bücher schreiben. Also, ja, we will see. Aber ich fühle das, also ich hätte da, ich hätte da einfach Bock drauf und so stressig das, wie gesagt, auch ist. Und die sind dann in dem Moment im Stress. Aber es ist ja durchaus schöner Stress. Das ist ja der Job, den sie machen wollen auch. Und es ist ja durchaus danach auch erstmal wieder Ruhe. Weißt du, die können ja dann, klar, die haben dann andere Termine zu anderen Veranstaltungen, aber ich finde es toll. Ja, weil ich finde, du lernst auch viel leichter nochmal Leute kennen.
SPEAKER_00Absolut, weil das ist halt das, wo ich dann ganz große FOMO habe, bin ich ganz ehrlich. Die Verlage laden einen zu ganz tollen, exklusiven Blogger-Events ein. Es gibt Verlagvorschauen und das ist ja immer das Thema. Du kriegst traditionell bei der LBM kriegst du die Herbst-Winter-Vorschau bei der FD, FBM kriegst du dann Frühlings-Sommer, bei der FBM hast du zudem noch die Book Talk-Awards und sowas, auch ein Riesenthema ist. Und du hast so viele... Ich weiß nicht, gerne mal als Began. Also mein, also ich habe ja visioniert, ich will irgendwann TikTok-Creator des Jahres, also Book Talk-Creator des Jahres werden. Aber wir kennen ja alle meine Lulu-Ziele und Pläne und sowas. Aber weißt du so, dieses ganze Thema drumherum, was einem so richtig FOMO gibt, und wo du denkst, oh Gott, ich würde auch gern eingeladen werden zu einem Frühstück mit der Autorin, wo sie mir dann aus dem neuen Buch vorliest und dann auch noch signiert und sowas. Ich will auch so.
SPEAKER_01Ja, und es geben sich auch alle immer so viel Mühe, ne? Also die Verlage geben sich immer super viel Mühe. Diese Events sehen immer so schön aus. Oh mein Gott. Und deswegen, da hätte ich echt mal Bock drauf. Und ich bin ja immer noch ganz guter Dinge. Sie laden ja durchaus auch mal kleine Creator immer mal wieder mit da ein. Du musst halt nur den richtigen Zeitpunkt abpassen, auch irgendwie dich mit zu bewerben und so weiter und so fort. Und aber wo du sagst, FOMO, ne, das ist ja auch nicht nur bei den großen Messen, sondern ich finde das jetzt auch schon, es gehen ja die Vorbereitungen oder die ganzen Infos für das Bookbash-Festival los. Das ist ja auch so eine Sache, das geht ja in die gleiche Kategorie wie Messen. Das hat ja ein Messevibe, aber mehr wie so ein Festival halt. Das geht ja, also ne, passt halt auch heute in unsere Kategorie eigentlich ganz gut. Aber es ist super groß. Die wollen ja viele, viele Leute auch damit haben. Das sind ungefähr genauso viele wie auf den Messen tatsächlich. Und on top hast du noch das Ding, du nicht sollst, aber du kannst da campen. Was ja auch immer noch so wild irgendwie ist. Ich bin ja auch noch nicht so ein Campingmensch. Deswegen, ich weiß auch noch nicht hundertprozentig, ob ich hingehe. Ich hätte richtig Bock. Und ich glaube, wenn ich nicht hingehe, habe ich maximal FOMO Ende August, weil ich jetzt schon gesehen habe. Aber die Tickets sind halt auch teuer. Also da muss man ja sagen, da ist LBM, FBM, die Tickets gehen echt klar. Also die Preise völlig okay für die Sachen, die die bieten.
SPEAKER_00Weil die auch unterschiedliche Ansprüche haben. Genau, genau. Also Bookbash Festival ist ja dann doch nochmal eher ein Event von, kommt alle zu uns, alle Lesenden, wir machen ein Event mit euch und für euch und sowas. Während ich sag mal, messen, also da waren wir eben so ein bisschen mit dem Job so ein bisschen lang geschrammt, sag ich mal, aber das ist nicht nur für Bloggende ein Job, sondern eine Messe an sich, was ist das? Das ist ein Event für eine Branche. Das heißt, für alle, die mit dem Thema Buch Geld verdienen. Sei es Verleger, sei es irgendwelche Lektoren, sei es AutorInnen, sei es Bloggende, es geht um alle, die irgendwie mit dem Thema Buch irgendein Stückchen abhaben wollen. Und für sowas ist eine Messe. Das heißt, es ist ein reines, geschäftliches Event, dass da irgendwie ein Bücherverkauf stattfindet, schön für alle, die Bücher lesen. Genau. Aber es geht hauptsächlich um das Berufliche. Und das wird so schon vergessen.
SPEAKER_01Das wird eigentlich ganz oft vergessen. Also, dass wir als Lesende damit Zugang zu haben und dass der Zugang auch immer größer wird. Also Frankfurt zum Beispiel, letztes Jahr konntest du in Frankfurt am Freitag schon ab morgens direkt rein. Vor zwei Jahren konntest du in Frankfurt freitags erst ab nachmittags rein als Normalsterblicher. Vorher warst du halt, war das noch für Fachbesucher reserviert. Und so muss man das eigentlich auch mal sehen. Die öffnen das immer mehr für uns, aber dem Grunde nach ist es eigentlich eine Fachmesse. Und natürlich verdienen sie über uns Sofort Geld und über diese Fachbesucher erst tendenziell im Nachgang, weil irgendwie eine Werbung abgesprochen wird, weil vielleicht mit einem neuen Influencer. was besprochen wird. Whatever. Das dauert natürlich dann einen Moment, bis das greift. Aber über uns kriegen sie sofort den Messestand bezahlt.
SPEAKER_00Ja, es ist letztendlich, es sind zwei Parallelwelten, die auf so einer Messe nebenherlaufen. Und zwar durch einmal die Geschäftliche, wo alles mit Rang und Namen sich irgendwie trifft und Termine, Gespräche, Kooperationen, Deals und sowas ausmacht, während wir, ich sag mal, in derselben Welt, aber dann doch parallel daneben irgendwie daneben laufen und uns Bücher angucken. Aber auch das Thema Bücher angucken, Leute, das ist so voll. Und ich erzähle ja gerne mal eine Story, weil ich habe eine Freundin, die im Buchhandel arbeitet, die ist am Montag nach dem Messewochenende, ist sie in den Hugendubel in Frankfurt reingegangen. Und Leute, wenn ihr mal den Hugendubel in Frankfurt gesehen habt, der ist riesig. Der ist riesig, ist vierstöckig. Sie ist auf leere Regale gestoßen, weil das ist nicht schön auf der Messe. Du kannst ja nicht einfach spazieren und gucken und einkaufen. Das ist ein Getränge Hochzehn und es gab super viele Leute, die einfach gesagt haben, ja, okay, dann gehe ich dann doch lieber in die Stadt und gehe dann da in den Hugend und gucke mir da die Bücher an und gehe dann da schön gucken, entspannt lesen, entspannt kaufen. Ja, ich verstehe das.
SPEAKER_01Ich gehöre nicht zu der Kategorie, sag ich euch ganz ehrlich. Ja, also same, aber ich verstehe, wo man herkommt, weißt du? Ja, ja, ja, ich weiß auch, wo das herkommt. Also ich brauchte nach den letzten Messewochenenden immer erstmal, brauchte selbst ich mal ein Bookbuying-Ban, weil, also wir hatten ja schon mal in einer anderen Folge auch das Thema Konsum und Konsumopfer und ich bin, ja, also das gebe ich ja auch offensichtlich, ich bin ja ein Konsumopfer, ne? Es ist nicht normal und es ist nicht rational und sich über 20 Bücher in zwei Tagen zu kaufen. Nee, ist es nicht. Habe ich das trotzdem getan? Ja. Das Problem ist, dass ich bis heute zum Teil nicht alle Bücher von den Messen gelesen habe. Weil man liest dann einen Klappentext und boah, das klingt voll gut und ach komm, ich nehme das noch mit, jetzt kommt es nicht mehr auf eins. Weißt du so, wenn du eh schon 15 gekauft hast, dann kaufst du halt das 16. auch noch und dann bist du irgendwann zu Hause und ich bin dann immer ganz stolz und ich packe die dann auch alle ein und dann landen die im Regal und dann stehen die im Regal. Punkt. Ja.
SPEAKER_00Ja, er ist auch so ein bisschen aus der Zeit gefallen, ne? Also ich meine, also ich habe jetzt diesen Book Buying Bad, ne? Also es vergeht ja irgendwie keine Folge, wo wir nicht mal drüber sprechen. Aber so grundsätzlich, ich glaube, ich bin auf so einem Zahn der Zeit, weil ich habe auch das Video auf TikTok dazu gepostet und ich sehe auch ganz viele, die genau dasselbe Thema haben, dass das Stapel ungelesener Bücher einfach explodiert ist. Und Leute auch natürlich auch in der Phase von einer Rezession natürlich auch gucken, wo sie ihr Geld hin tun. Und da bleiben und mal einen Luxus gut. Und es ist schon ein Thema, also ja, natürlich habe ich auch die Messen hinter mir, wo ich dann mit so einem Stapel ein bisschen heimgekommen bin. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, wir alle wissen, wie das ist, wenn wir jetzt unbedingt ein Buch kaufen und lesen wollen. Und dann tun wir das auch. Wir kaufen lieber Bücher und lesen die, anstatt irgendwie von einem Stapel zu nehmen. Und dann kommst du aber von der Messe nach Hause und hast so eine 16, 17 Bücher, hast dann aber Lesemonate und ich sag mal, mein normaler Lesemonat liegt ja bei ungefähr drei, vier physisch gelesenen Büchern. Das heißt, du kaufst an einer Messe umgerechnet für ein halbes Jahr deine Bücher. Ja, Minimum. Und da funktioniert es ja vorne und hinten nicht, weil in diesen vier Monaten passiert so viel.
SPEAKER_01Ja, da kaufst du ja auch nicht nicht in der Regel. Also wenn du nicht so wie du jetzt gerade ein Bookbinding-Band hast, dann kaufst du da ja auch weiter und sei es nur zwei, drei. Aber das ist ja halt auch das Problem an Subs letztendlich. Also wir kaufen mehr als das, wir lesen und da schließe ich mich komplett mit ein. Also mein Sub, naja. Also von daher liebe ich das trotzdem. Ja, definitiv. Weil ich liebe meine kleine Bibliothek hier und ich gucke auch immer mal durch und dann nehme ich auch, ich nehme mir auch gerne was aus meinem, was älter ist schon tatsächlich. Weil ich dann irgendwann sage, jetzt habe ich da Bock drauf, da hatte ich schon mal Lust zu. Und deswegen sortiere ich halt auch nicht aus. Weil ja, ich würde nicht mehr zwingend alles, alles lesen. Aber auf die aller allermeisten Bücher auf meinem Sub habe ich immer noch Bock.
SPEAKER_00Ja, ja, fühle ich. Fühle ich. Ja. Also ich sortiere durchaus schon aus, aber das, was ich aussortiere, da weiß ich aber auch hundertprozentig, dass ich da wahrscheinlich niemals mehr wieder zu greifen werde. So muss ich auch werden.
SPEAKER_01Durchaus gelesen sortierst du ja dann eher aus, ne?
SPEAKER_00Ja, ja, genau. Also beispielsweise unser au-menüstes Rosenrot. Also so schön das auch ist, ne? Aber ich weiß, dass ich dazu nie wieder greifen werde. Und ich weiß, dass ich nicht mehr so gut habe.
SPEAKER_01Aber es sieht schön aus dem Regal und es ist ein Strich auf meiner bis zu tausend gewesen.
SPEAKER_00Also von daher. Ja, okay, fair. Naja, aber ich glaube, wir schweifen so ein bisschen ab. Also grundsätzlich kann ich vielleicht euch als Tipp geben, nehmt euch nicht vor, das oder das nur zu kaufen oder nicht zu kaufen oder zu diesen und diesen Ständen zu gehen. Weil ganz ehrlich, ihr könnt froh sein, wenn ihr auf irgendeinen Stand irgendwie hinkommt, wenn ihr überhaupt auf dann einen Stand gehen wollt, weil die Stände sind klein.
SPEAKER_01Ja, die meisten leider tatsächlich schon. Es gibt ein paar sehr, sehr große Stände. Das sind dann aber in der Regel Ravensburger, Carlsen, finde ich immer, Hugendubel und Talia, wenn sie da sind, sind in der Regel sehr, sehr groß. Aber gerade Luxe, was ich niemals verstehen werde, hat einen maximal kleinen Stand irgendwie. Aber sie brauchen es auch irgendwie nicht. Dann sollte man mehr Messeplatz bezahlen als, ne? Das ist das Thema. Aber es ist für die Community schwierig. Es ist für die Community schwierig.
SPEAKER_00Ja, schon. Also ich bin da komplett, ich verstehe es, weil es funktioniert und warum sollst du mehr Geld für etwas aufgeben? Weil letztendlich ist das eine ökonomische Entscheidung. Die müssen ja Geld pro Quadratmeter ausgeben und du bist in einem Messestand, bist du bei nicht wenig Geld dabei. Also du bist mindestens, wenn du sogar fünfstellig bist.
SPEAKER_01Ja, bist du meistens fünfstellig bei der Größe. Aber du machst halt die Community auch nicht glücklich damit, wenn der Stand zu klein ist.
SPEAKER_00Fair, ja, aber gleichzeitig, es funktioniert ja. Und dann noch zum Thema Kaufen, ne? Es ist ja nicht so, als gäbe es da nicht die Edition, die du sonst auch so kriegst, ne? Also.
SPEAKER_01Ja, das ist ja das, was ich schon mal gesagt habe. Das hatte ich ja eingangs schon mal gesagt, deswegen würde ich Lux nicht empfehlen als Stand. Du wartest zu lange und kriegst nichts Besonderes. Ja, ja. So, und wenn du, wenn du mal ein wirkliches Einzel-Lux-Erlebnis haben möchtest, dann fahr zum Lux-Store in Münster. Das ist nicht viel größer oder kleiner als der Messestand. Und dann kriegst du genauso exklusiv, nur Lux, du kriegst die Merch-Produkte, also auch die Acrylaufsteller, die Armbänder, talalalala. Da ist tatsächlich ja auch so ein bisschen so aufgebaut wie auf dem Messestand mit diesen Blumentingsbums und da kannst du Fotos machen. Also wer da in der Nähe wohnt, so wie ich jetzt zum Beispiel, dem würde ich eher das empfehlen.
SPEAKER_00Ja, es ist ja auch so, dass da häufig dann auch nochmal Lesungen stattfinden. Und besondere Edition, die man übrigens mittlerweile auch online bestellen kann. Das haben sie jetzt relativ seit kurzer Zeit erst geöffnet. Das habe ich noch gar nicht beschäftigt. Also du kannst dir die Anahuang-Twisted Reihe oder sowas. Mit dem King. Mit dem King. Mit den Königen. Ja, ja, genau.
SPEAKER_01Twisted ist das nicht.
SPEAKER_00Achso, ja. Auf jeden Fall die mit den Königen, die kannst du dir online bestellen und du kannst dir die, die du mir auch mitgebracht hast mit den Goldbright-Pumpers. Genau, genau, die kannst du dir mittlerweile online bestellen. Aber ja, das ist, glaube ich, eine ganz schöne Alternative, um irgendwie eine Messe sonst was zu haben. Aber ansonsten, Leute, macht euch wirklich auf diesen Messen keine Pläne von das und das wollt ihr unbedingt erleben. Das Einzige, was ich euch rate, wo ihr euch vielleicht so gedanklich merker machen könnt, ist bei Orten, die vielleicht nicht so überlaufen sind, wenn ihr gerade irgendwie ein Thema habt, dass ihr Menschen was nicht so gut vertragt, einfach mal irgendwie kurz für euch alleine sein müsst, einfach mal kurz durchatmen oder sowas, dass ihr einfach euch safe Ruhezonen merkt, wo ihr einfach zur Ruhe kommen könnt. Und Leute, merkt euch, wo ihr eure liebsten Snacks und Essen und sowas herbekommt, wenn ihr dann auf der Messe kaufen wollt. Ja. Weil, wichtig, ne?
SPEAKER_01Ja, und auch für, wenn wir da bei so einem Thema sind, also wenn ihr mal auf Toilette müsst, wartet nicht, bis ihr nicht mehr könnt, weil die Schlangen sind auch da lang. So, also, ne?
SPEAKER_00Ja, absolut.
SPEAKER_01Und ich wollte noch was mitgeben, wo ich nicht weiß, ob es alle wissen oder ob es nur ich beim ersten Besuch der LBM nicht wusste. Was nämlich immer parallel ist, ist die Manga-Con. Ja. Und die teilen sich ja so ein bisschen so einen Bereich auch. Das heißt aber auch, dass da extrem viele Cosplayer rumlaufen. Mit teils wahnsinnig großen Kostümen, die wunderschön sind, die aber auch nochmal Platz einnehmen. Die lassen sich super gerne auch mit euch fotografieren und so. Es ist alles gar kein Ding. Die sind super nett alle. Aber das ist was, wo ich im ersten Moment gedacht habe, bin ich hier falsch. Weil die wirklich so verkleidet da rumliefen. Jeder Cosplayer würde mir jetzt einen Hals umdrehen, weil ich verkleidet gesagt habe, I'm so sorry. Aber ihr wisst, was ich meine, ne? Also die laufen da zusätzlich auch noch rum. Ja, da muss man irgendwie drauf vorbereitet sein, finde ich.
SPEAKER_00Ja, also es ist vieles, ein Fall von man muss sich emotional einfach auf eine Extremsituation einstellen. Und das kannst du, gerade wenn wir auf eine emotionale Schiene gehen, wenn du nicht weißt, wie du in solchen Situationen drauf reagierst und ob du mit so Menschenmassen klarkommst, das ist ein Thema. Deswegen, ja, fühlt ganz euch tief in euch rein, guckt, wie geht es euch, nehmt euch auch die Zeit, wenn ihr denkt, okay, ich muss hier gerade raus, weil sonst kriege ich keine Luft mehr, das ist dann eigentlich schon zu spät. Guckt immer, dass ihr bei euch seid, dass ihr euch wohlfühlt und in dem Moment, wo ihr euch nicht mehr wohlfühlt oder wo es euch, wie es auch immer nicht gut geht, wenn ihr irgendwie das Gefühl habt, okay, irgendwie nervt es mich gerade so ein bisschen oder so, dann nehmt euch raus, nehmt euch raus, nehmt die Zeit, geht irgendwo hin, wo ihr einfach chillen könnt, wo ihr einfach bei euch seid, weil letzten Endes, das soll ja Spaß machen, ne? Definitiv.
SPEAKER_01In Leipzig geht das eigentlich tatsächlich ganz gut, weil du hast in Leipzig ja diesen mittleren Bereich, den man auch viel von Fotos kennt, mit dieser großen Glaskuppel. Und von der Glaskuppel gehen ja Gänge ab, die dann zu den einzelnen Hallen führen. Und zwischen den Hallen ist Freigelände, was gerne für so Snackstände genutzt wird und so weiter und so fort. Und du kommst immer von den Gängen raus, aber auch aus den Hallen kommst du raus auf diese Freigelände und da hast du natürlich, also neben echter Frischluft, hast du da auch in der Regel viel, viel mehr Raum, wenn du nicht gerade dich an irgendeinem, ich sag mal, Freshstadt anstellst.
SPEAKER_00Ach schön, ja.
SPEAKER_01Ja, das geht ganz gut. Seid euch übrigens noch eines gewiss, also euren Lesestreak, wenn ihr da seid ein paar Tagen, könnt ihr vergessen über LBM, ne? Also was ihr nämlich garantiert nicht macht, wenn ihr den ganzen Tag auf die Beine wart, ist abends noch lesen.
SPEAKER_00Ja. Außer ihr setzt euch tatsächlich während der Messe irgendwo hin und macht einfach, ich muss hier kurz emotional raus und schlag dann euer Buch auf. Das sehe ich auch in nämlich immer, dass Leute dann da sitzen und irgendwie Kindle oder sowas dabei haben und dann einfach sich einfach aus der Welt rausziehen, weil es einfach in eine andere Welt reinstellt. Wenn du gute Welten versinken kannst. Genau.
SPEAKER_01Ja, oder die einfach sagen, ich möchte einfach nur dabei sein, den Vibe um mich rumerleben. Weil was man natürlich auch sagen muss, das ist mir in Frankfurt mehr aufgefallen, wenn du in Frankfurt in die große Halle 3 ist es, glaube ich, kommst, dann riecht es einfach nach Büchern. Komplett. Obwohl die Halle so hoch ist und so groß ist und man meint, das verfliegt. Nein, es verfliegt einfach gar nicht. Du bist einfach wie als wenn du in eine Buchhandlung kommst und es riecht einfach nach Büchern und das ist einfach, ich glaube, das ist für uns Lesende einfach auch eins der schützen Gerüche irgendwie, weil das Bruchseiten halt.
SPEAKER_00Ja, wobei ich tatsächlich in der Berichterstattung zu der letzten Frankfurter Buchmesse, weil in der letzten Buchmesse hatte New Adult ja irgendwie eine eigene Reihe oder eine eigene Halle in der Halle. Genau, da soll es wohl nach Popcorn gerochen haben. Ja, weil da welche das verkauft haben.
SPEAKER_01Und Popcorn hat natürlich so einen krassen Eigengeruch auch irgendwie. Das ist ja ein bisschen schade.
SPEAKER_00Ein bisschen, ja, ja. Aber naja, grundsätzlich lasst es auf euch einwirken. Und ganz ehrlich, wenn ihr keine Erwartungen habt an der Messe, weder ich möchte zum Stand X oder ich möchte diese und diese Person unbedingt sehen oder macht euch keine Illusion, dass irgendwie plötzlich Autoren an euch vorbeilaufen. Das passiert nicht. Nee, nee. Tendenziell nein. Ja, genau. Also das ist nämlich meiner Schwester passiert, weil ihre Lieblingsautorin ist Mona Kasten und die hat gedacht, oh ja, dann nehme ich mir mal so ein Buch mit, falls ich sie mal über den Weg oder sowas.
SPEAKER_01Nee, nee, Schatzi, nein. Funktioniert nicht. Also zum Thema Autorinnen, wenn ihr da Signaturen mitnehmen wollt oder so, guckt im Vorfeld, wann die Signierstunden sind und wenn es Tickets zu kaufen gibt, dann guckt es, guckt vorher.
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_01Ihr werdet in den wenigsten Fällen spontan vor Ort noch Tickets bekommen.
SPEAKER_00Ja. Also das könnt ihr euch eigentlich relativ abschminken. Und nur dann, wenn ihr sagt, weil das Ding ist, indem du dir auch so eine Sache vornimmst, die du unbedingt erreichen willst, dann ist dein ganze Tag darauf fixiert. Und im schlimmsten Fall erreißt es nichts und dann war alles blöd von dem Tag. Also würde ich echt nicht empfehlen. Also guckt einfach, wenn ihr auf eine Messe geht, einfach, was auf euch zukommt und einfach offen durch die Hallen, durch das Getränke gehen, einfach links und rechts auch mal gucken, was es sonst noch gibt, weil in dem Moment, wo Bücher sind, gibt es auch, gerade in Frankfurt weiß ich das, bei der LBM weiß ich das jetzt nicht, aber da findest du auch häufiger mal buchähnliche Medien, die dann irgendwie mit ausstellen. Also sei es irgendwie mal so eine Fernsehwelt oder sowas, was auch ja durchaus interessant sein könnte. Oder gerade das Thema Hörbücher oder auch Scrapström herausfilteren.
SPEAKER_01Bookjournals und so. Ich finde es aber auch ganz interessant, also natürlich haben wir die ganzen großen Verlage, aber du findest auch viele kleine Verlage und da gucke ich total gerne mal, weil da stehen oft auch Autorinnen mit dabei. Also mir ist es zum Beispiel das eine Mal auch passiert, da stand ich auch an so einem ganz kleinen Stand irgendwie und habe mir den Klappentext von einem Buch durchgelesen und dann sprach mich auch eine hinterm Stand an. Und wie klingt das? Findest du das gut? Ach ja, ich sagte, das klingt irgendwie ganz nett, so könnte ich mir vorstellen. Oh, das freut mich, das ist mein Buch. Und ich so, okay. Also habe ich gerade instant mit der Autorin gesprochen und dann habe ich so gedacht, boah, zum Glück hast du gesagt, du findest das gut. Und da hast du gesagt, nee, gar nicht mal. Weil es ist so, die erkennst du natürlich dann auch nicht, weil man kannte die nicht, sie war nicht hinten in der Klappe, so dass man das sofort irgendwie gecheckt hätte. Das kann dir dann natürlich auch passieren. Zum Beispiel der, ich glaube es ist der Dunkelmondverlag, der ist jetzt nicht mehr so super klein, aber die haben in der Regel einen sehr kleinen Stand, der so nur länglich ist. Da liegen extrem viele Bücher und dahinter sitzen fast immer drei, vier, fünf AutorInnen, die dann in dem Moment deine Bücher signieren. Das ist doch beim Drachmondverlag auch so, ne? Oder Drachenmond, ich vielleicht, deswegen, ich war mir jetzt gerade nicht ganz sicher, ob es Drachenmond, Dunkelmond. Von welchem Verlag war denn Rosenrot nochmal? Der war das auf jeden Fall. Ja, da war der Drachenmond. Ja, ja, ja. Genau. Also, naja, also, aber auf jeden Fall beim Drachenmondverlag. Und der ist auch irgendwie auf einen schnellen Blick unscheinbar. Und wenn du ein bisschen genauer guckst, sind da so viele schöne Bücher dabei. Also da sollte man wirklich mal so ein bisschen abseits der Hauptgänge einfach mal auch mal einen Schlenker machen. Also ich habe es mir angewöhnt, tatsächlich auch irgendwann mal einmal durch jeden Gang mal durchzugehen. Weil da findest du durchaus Schmuckstücke.
SPEAKER_00Ja, absolut. Also wirklich, geht einfach mit offenen Augen durch die Gänge. Und wenn euch was anspricht, geht einfach mal dahin und auch da wieder das Thema, sprecht die Leute an. Weil nur wenn ihr mit denen ins Gespräch kommt, dann kriegt ihr vielleicht links und rechts auch nochmal so eine kleine Randinfo mit oder plötzlich stand dann doch irgendwie noch eine coole Aktion oder sowas oder das und das könnte dir noch gefallen. Und ich glaube, wenn du so ein bisschen durch die Welt oder in dem Moment durch die Messe gehst, dann ist es tatsächlich richtig schön. Aber apropos AutorInnen, die dann irgendwie da sitzen, das ist ja bei den kleinen Buchmessen ja dann doch ein Ticken mehr, ne? Ja.
SPEAKER_01Also wenn wir so ein bisschen kleinere Buchmessen uns angucken, egal jetzt wo, also so deutschlandweit, dann sind die oft viel mehr auf die AutorInnen bedacht und die sind dann oft vor Ort, die großen Verlage sind nicht da, sondern es ist viel Self-Publishing und das finde ich so schön, weil du lernst die Autorinnen kennen. Du kannst mit denen sprechen, sie erzählen dir so ein bisschen mehr auch über das Buch, das sie vielleicht gerade frisch rausgebracht haben. Und du kriegst oft noch viel, viel mehr, ich sag mal, Merch in Anführungsstrichen, kriegst zwei Charakterkarten, kriegst noch ein Lesezeichen und das legen sie dann alles direkt mit dabei, du kriegst es in der Regel sofort signiert und das ist ein ganz anderer Vibe irgendwie. Und es macht auch einfach richtig Spaß. Wenn ihr also sagt, diese großen Messen, oh Mensch, da traue ich mich noch nicht so richtig dran, ich würde lieber erstmal eine kleine besuchen, kann ich euch empfehlen, im ganz, ganz frisch neu erschienenen Slowburn-Magazin findet ihr einen Veranstaltungskalender. Und da findet ihr halt nicht nur die großen Messen, sondern da sind auch viele kleine regionale Messen mit drin. Und da sind halt wirklich oft viel, viel weniger Menschen, da findet ihr die Personen und deswegen, neben der Tatsache, dass ich da mit involviert bin in dem Magazin, beste Chefredakteurin, kann ich euch das aber auch so halt wirklich einfach ans Herz legen, weil da habt ihr wirklich auch nochmal in dem Veranstaltungskalender viele Infos. Auch einfach über Veranstaltungen, die man sonst vielleicht doch übersehen hätte, weil das ist so schade eigentlich, dass die kleinen Veranstaltungen neben den beiden Hauptmessen zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.
SPEAKER_00Ja, es ist halt ein komplett anderer Vibe, ne? Und ich meine, ich bin ganz ehrlich, gefühlt ist die FBM vorbei und auf einmal reden alle schon wieder über die LBM. Also ich sag mal, das Buchleben spaltet sich ja auch so ein bisschen in diese beiden Messen auf. Und die anderen, die passieren irgendwie und ich sag mal, ne, hier in Frankfurt, ich krieg nichts von irgendeiner Kiel Buch oder sowas mit.
SPEAKER_01Ja, oder auch ne Berlin-Messe, Buchpassion gibt es ja mittlerweile in ganz vielen Städten auch. Und es ist so schade, dass die so wenig Aufmerksamkeit bekommen, sodass halt vielleicht auch die ein oder andere dann letztendlich gar nicht stattfinden kann, wenn da zu wenig Leute kommen. Oder halt nur ein einziges Mal. So. Und gerade gerade die kleinen Regionalen brauchen dann halt die Besucher da an der Stelle, ne? Und die leben von uns Lesenden, von den Bloggenden, von den Autorinnen und andersrum. Die Autorinnen leben halt auch von uns, die dann da hinkommen und das lesen und die das vielleicht auch weiterverbreiten dann an der Stelle.
SPEAKER_00Ja, ich glaube auch, dass es für jemanden, der ein bisschen introvertierter ist, auch super leichter ist, irgendwie auf so Kleinen zurechtzukommen, weil dann passiert das so, wie du gerade eben gesagt hast, dann nimmst du irgendwie mal ein Buch in die Hand und auf einmal bist du, du wirst angesprochen. Weil Leute natürlich auch verkaufen. Ja, es ist natürlicher, die Leute wollen natürlich auch verkaufen, die wollen mit dir über ihre Geschichten quatschen. Ich meine, ich sehe das ja bei uns beiden, wir wollen natürlich auch mit Leuten über unsere Podcast-Folge reden. So ist es halt jetzt nie, ne? Also natürlich willst du irgendwie, ne? Aber so kommen dann schöne Gespräche zustande. Und gerade wenn ihr noch nicht auf einer Messe wart und nicht wisst, ah, okay, ist das vielleicht grundsätzlich etwas für mich, vielleicht fangt doch mal ganz klein an, guckt, ob das generell euer Vibe ist, ob das vielleicht ein Thema ist und geht dann auf eine große, guckt dann, wie ihr dann damit zurechtkommt und guckt einfach, wo ihr euch wohlfühlt.
SPEAKER_01Ja, und meine Empfehlung auch, geht nicht allein. Nehmt eine Freundin oder einen Freund mit einer Schwester, einem Bruder, whatever, aber geht nicht allein.
SPEAKER_00Wenn, ja, wenn, wenn ihr das, wenn ihr grundsätzlich nicht alleine gut könnt. Also ich würde im Impulss tatsächlich sagen, wenn ihr von euch wisst, dass ihr auf Menschen zugehen könnt, dann nehmt nicht eine Freundin mit. Ja, weil da ist auch wir beide könnten auch jeder für sich alleine gehen und würden sofort Anschluss finden. Ja.
SPEAKER_01Aber auch nur, weil wir Leute ansprechen können, weißt du? Ja, ja, klar.
SPEAKER_00Ich quatsch die dann halt einfach an, wenn ich der Meinung bin, ich will was von der. Ja, also als ich da in Frankfurt gegangen bin, ja, okay, das eine Mal bin ich mit meiner Schwester gegangen, da waren wir aber auch eher unter uns und da hatte ich auch eine ganz andere Zielsetzung. Aber als ich zum Beispiel vor zwei Jahren dann in Frankfurt war, ich bin bewusst alleine gegangen. Ich meine, klar, ich hätte meinen Freund mitnehmen können, aber dann würde er auch nur irgendwie daneben sitzen und irgendwie sein Spiel spielen. Das ist ja Quatsch. Ja, total, aber weißt du, ich wollte auch alleine gehen, weil dann bist du automatisch in dieser Situation, dass du irgendwie Anschluss finden musst. Du musst Leute ansprechen. Außer du willst irgendwie, du bist ein ganz drum alleine bleiben willst. Genau, genau. Genau, das ausgenommen. Aber ja, doch, grundsätzlich, ich würde jedem empfehlen, alleine zu gehen. Na gut, nicht jedem, aber ja, ja. Nee, jeder.
SPEAKER_01Also bin ich mehr bei dem, was ich gerade gesagt habe, jedem nicht. Guck, wie du dich fühlst, nimm eine Freundin mit, es sei denn, du bist sehr extrovertiert. Dann kannst du alleine gehen.
SPEAKER_00Ich würde das sehr noch nicht mal betonen. Also, ich würde es tatsächlich wirklich so sagen, wenn du auf Leute zugehen kannst und Leute ansprechen kannst von der Seite, dann geh alleine.
unknownJa.
SPEAKER_01Okay. Also, die klassischen Messeguides kriegt ihr überall anders, dass ihr natürlich Wasser Snacks und Komi nehmen sollt. Das wisst ihr alle schon. Ihr habt von uns jetzt nochmal so einen emotionalen, hoffentlich Support gekriegt, worauf ihr achten solltet. Und deswegen wünschen wir euch auf jeden Fall für alle, die gehen, ganz, ganz viel Spaß auf der Messe. Wir werden auch Spaß haben. Und es wird sicherlich wieder eine schöne Messe. Also, nochmal der Hinweis, wir wollten hier keine Messe schlecht reden. Wir freuen uns auch schon wahnsinnig drauf. Aber es ist halt schon was ganz Besonderes und durchaus eine Extremsituation.
SPEAKER_00Auf jeden Fall. Und ich komme gerne auf diesen Satz zurück. Guckt, was ihr erwartet, und guckt eure Erwartungshaltung an und schraubt die komplett runter. Geht am besten ohne Erwartungshaltung rein. Und lasst es auf euch zukommen. Ja. Soviel zu unserem Reality-Check. Wir wünschen euch natürlich jetzt nächste Woche viel Spaß auf der Lifestyle-Buchmesse, wenn ihr hingeht. Und selbst wenn ihr nicht hingeht, viel Spaß beim Anschauen der ganzen Videos und Fotos auf Bookstagram und BookTalk und wo auch immer. Und ein Happy Read, Leute. Ciao. Ciao.
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